"Ulmer Schecken" für die Stadt Ulm  |  | 

Dieses Bild mit Ulmer Schecken von Benedikt Stammler hängt nun im Naturwissenschaftlichen Museum der Stadt Ulm.
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Oberbürgermeister Ivo Gönner war sichtlich interessiert, als ihm Wilhelm Riebniger das Bild der "Ulmer Schecken" übergab, das auch Wilhelm Bauer freut.
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In der guten Stube der Stadt Ulm, dem Rathaus, stellten sich die Beteiligten mit dem Bild dem Fotografen: OB Ivo Gönner, Günter Wesch, Manfred Kähler, Ulrich Härtner, Karl-Heinz Kuchler, Hanspeter Wagner, Wilhelm Riebniger, Karl-Heinz Grüner und Wilhelm Bauer (v.l.)
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Was haben die Städte Bielefeld in Nordrhein-Westfalen, Steinbach-Hallenberg und Thüringen und Ulm in Baden-Württemberg gemeinsam? Im Grund ist es ganz einfach und für aktive Rassegeflügelzüchter auch völlig klar. Sie alle sind Namengeber für attraktives Rassegeflügel: In diesen Fällen eben für Bielefelder Kennhühner, Steinbacher Kampfgänse und glattfüßige Süddeutsche Mönchtauben, die bei den Züchtern noch heute als "Ulmer Schecken" bekannt sind.
Der Präsident des BDRG, Wilhelm Riebniger, griff eine bereits bekannte Initiative zur Öffentlichkeitsarbeit für unser Rassegeflügel und unsere Organisation wieder auf. Nachdem nämlich die Städte Bielefeld und Steinbach-Hallenberg bereits ein Bild ihrer Rasse bekommen haben, fragte er mich an, ob man nicht eine süddeutsche Farbentaubenrasse für einen solchen Zweck auswählen könnte. Das war für mich natürlich keine Frage. Und ehrlich konnten wir mit den Ulmer und Biberacher Schecken sowie den Echterdinger Farbentauben gleich drei Rassen vorschlagen. Man einigte sich schließlich auf die Ulmer Schecken. Eine Hommage und Auszeichnung für die altehrwürdige Stadt Ulm und in direkter Nachbarschaft an der Donau zu Bayern gelegen.
Benedikt Stammler schuf daraufhin ein Gemälde mit Ulmer Schecken in den drei anerkannten Farbenschlägen, nämlich blau mit weißen Binden, ohne Binden und blau-weißgeschuppt. Und das alles vor der Kulisse von Alt-Ulm, das damals wie heute vom Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt geprägt ist.
Die Übergabe des Bildes an den Oberbürgermeister der Stadt Ulm, Ivo Gönner, fand dann Ende Juli statt. Dass dieser Termin von Ivo Gönner nicht nur ein leidlicher Pflichttermin war, ist uns schnell klar geworden. Er hatte sich vorbereitet und wollte genaueres über die Ulmer Schecken wissen. Deshalb hat ihm der Sonderverein der Züchter Süddeutscher Farbentauben wichtige Informationen zur Rasse zukommen lassen. Beim Vor-Ort-Termin fragte er nach und zeigte durchaus Insiderwissen. Dass ein solcher Termin natürlich auch dazu genutzt wird, für unser Anliegen, die Rassegeflügelzucht, zu werben, ist verständlich. Wilhelm Riebniger stellte deshalb auch unsere Organisation und unsere Ziele vor, die für Ivo Gönner durchaus bekannt sind. Denn Ulm ist in Baden-Württemberg ein fester Ausstellungsort mehrerer Landesgeflügelschauen, war schon Gastgeber der VDT-Schau, die dort auch wieder zu Gast sein wird. Für Ivo Gönner ist es dabei selbstverständlich, dass die Ulmer Messe gerade auch für die Rassegeflügelzucht da ist. Dass er ein Mann der Tat und dabei keineswegs abgehoben ist, wie man es leider immer wieder vorfindet, merkt man beim Gespräch mit ihm sehr deutlich. Auch sein enger Kontakt zum Kreisverband der Rassegeflügelzüchter und zum Ortsverein Ulm sind für ihn selbstverständlich. So wurden sie beispielsweise schon in das Vorhaben eingeweiht, als erste Kontakte geknüpft wurden. Deshalb war es auch selbstverständlich, dass neben Wilhelm Riebniger und Günter Wesch von Seiten des BDRG, Hanspeter Wagner als LV-Vorsitzender Württemberg-Hohenzollern sowie dem Unterzeichner als Vorsitzendem und dem Ehrenvorsitzenden des Sondervereins der Züchter Süddeutscher Farbentauben auch Karl-Heinz Grüner als Vertreter des KV Ulm sowie Ulrich Härtner und Karl-Heinz Kuchler, wobei letzterer als Vorsitzender der Geflügel- und Vogelfreunde Ulm mit von der Partie waren, als Ivo Gönner uns zur Bildübergabe einlud.
Das Bild der Ulmer Schecken wird zukünftig im Naturwissenschaftlichen Museum der Stadt Ulm aufgehängt sein. Dort hat es mit Sicherheit die nötige Aufmerksamkeit der zahlreichen Besucher, die dann zukünftig die Stadt Ulm eben auch mit Ulmer Schecken und der Rassegeflügelzucht in Verbindung bringen werden. Dass dazu auch weitere Informationen zur Rasse angebracht werden, ist der Stadt Ulm wichtig. Aus diesem Grund hat sich Ivo Gönner auch dazu entschlossen, eine entsprechende Tafel anbringen zu lassen. Mit Sicherheit nicht alltäglich und wiederum ein Beweis, dass auch in größeren Städten die Rassegeflügelzucht in guten Händen sein kann, wenn es von verantwortlicher Seite gewünscht wird. Ich jedenfalls bin gespannt, welche Stadt als nächste die Ehre hat, für ihre Rasse zu werben – warten wir es ab. Wilhelm Bauer 
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